Unsere Engelchen im Regenbogenland

 

 

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Jerry kam am 05.11.2011 zu uns. Er kam, sah und siegte - Jerry war ein liebenswürdiger, total gechillter, lustiger, verspielter und total ver- schmuster kleiner Kerl und wurde in unserer Katzengruppe ohne Probleme aufgenommen - er war sofort bei uns Zuhause. Leider wurde der durch hämolysierende E-Coli ausgelöste Durchfall einfach nicht besser, das hat Jerry so geschwächt und wir mussten ihn dann wegen einer auch noch dazu gekommenen Darminvagination erlösen lassen. Wir haben so gekämpft und doch verloren.
 
Mein süßer kleiner Schatz, ich hoffe sehr, dass es Dir dort wo Du nun bist, richtig gut geht. Ich hab Dich von der ersten Sekunde an geliebt und wollte Dir ein wunderschönes Leben bieten, ich hab Dir versprochen, dass Du wieder ganz gesund wirst - das habe ich leider nicht geschafft. Es tut mir soooo leid.
Ich werde Dich immer in meinem Herzen tragen. Du fehlst mir so. Aber ich weiß, dass Du dich geliebt gefühlt hast und hast in Deinem viel zu kurzen Leben eine eigene Familie gehabt, wir haben eine sehr intensive Zeit miteinander verbracht - das tröstet mich ein bisschen. Geliebter Jerry, Ruhe in Frieden - ich werde Dich nie vergessen. Deine Mama.

 

 

Floyd1

 

 

 

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Jil kam zu uns mit einem sehr merkwürdigem Hautbild. Sie schuppte sehr stark, die Haut war gerötet und geschwollen, Verdacht war Allergie oder Pilz. Beides konnten wir ausschliessen, doch es trat keine Besserung ein. Wir haben unzählige Untersuchungen durchführen lassen (Blutbilder, Röntgen, Ultraschall, Hautbiopsien, Hautgeschabsel, etc.), sie wurde einem Spezialisten der Uni München vorgestellt und wir haben sie sogar auf Cushing testen lassen.

Soviele TÄ waren involviert und doch hat ihr keiner helfen können. Am 29.11. ging es ihr sehr schlecht und wir brachten sie in die TA-Praxis. Ihr Darm arbeitete nicht mehr, der Kreislauf war zusammen gebrochen. Trotz aller Bemühungen kam sie nicht mehr auf die Beine und so mussten wir sie am
31.10.2011 erlösen.

 

 

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Diego war ein supernetter, total goldiger und immer gut gelaunter Jungkater, der seine Menschen bei allen Arbeiten tatkräftig unterstützt hat. Egal, ob es ums Abwaschen ging oder die Reinigung der Katzenklos, Diego war immer vorne dran.

Nichts deutete auf den kapitalen Herzfehler und die Veränderungen an den Organen hin, auch die Kastrations-Narkose steckte er mit links weg.

Am 12.10.2011 sollten seine Polypen aus den Ohren entfernt werden. Während der Narkose- Einleitung erlitt er ein Lungenödem und starb trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen dem Chirurgen unter den Händen weg.

Auch er stammte aus der Zuchtauflösung vom 05.08.2011.

 

 

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Kenzo war ein sehr hübscher, ganz toller und verschmuster Kater, der seine Pflegeeltern so um die Pfote wickelte, dass sie ihn behalten wollten.

Wegen eines Bauchwasserergusses und starken Schmerzen musste er am
10.10.2011 erlöst werden.

Auch er stammte aus der Zuchtauflösung vom 05.08.2011.

 

 

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Red war eines der Babys, die wir mit vielen anderen Katzen aus der Zuchtauflösung am 05.08.2011 übernommen haben.

Am Samstag, den 10.09. ging es ihm den ganzen Tag über nicht so toll, er erbrach immer wieder. Abends war er so schwach, dass wir ihn in die TA-Praxis brachten. Im Röntgen sah man deutlich, dass er einen Darmverschluss hatte, er wurde noch am selben Abend operiert und es wurden 10 cm Darm entfernt.

Nach der OP ging’s mit ihm jeden Tag aufwärts, er frass wieder, der Stuhlgang war okay, so dass er am Donnerstag wieder heim durfte zu seinen Geschwistern.

Am Sonntag darauf musste er noch einmal operiert werden, es war wieder ein Darmverschluss, der ganze Dünndarm war schon nekrotisch. So haben wir den Kleinen aus der Narkose nicht mehr aufwachen lassen.

 

 

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Meine kleine liebe Geneva Sue, als ich dich abgeholt habe, war ich geschockt, dein Zustand war unvorstellbar. Ich habe auf dem Nachhauseweg stundenlang um dich geweint und dir versprochen, dass du nun sicher bist, dass du niemals wieder hungern mußt und du ein schönes Zuhause bekommen wirst, in einem Haus mit Garten, wo du den Rest deiner Lebens geniessen kannst.

Der Rest deines Lebens war dann nach nur 2 Wochen vorbei, obwohl wir alles menschenmögliche für dich getan haben, kam unsere Hilfe zu spät! Ich habe dich von der ersten Sekunde an geliebt und weine noch immer um dich. Ich hoffe, dass es dir jetzt wieder gut geht und wir uns irgendwann wiedersehen.

(Anm. d. Webm.: Geneva stammt aus der Zuchtauflösung vom 05.08.2011 und kam leider zu spät in unsere Pflegestelle.)

 

 

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Lucy kam im Oktober 2010 zusammen mit ihren Schwestern Maggy und Missy zu uns. Alle drei lebten als ehemalige Zuchtkatzen im Aussengehege am Ende des Gartens, ohne Zugang zum Haus.

Lucy zog dann im Dezember zu Babsi und Familie an den Bodensee und hat sich dort in kürzester Zeit eingelebt. Im August wurden bei ihr eine Anämie und akutes Nierenversagen diagnostiziert.

Liebe Lucy!
Wir danken Dir für die wunderschöne Zeit mit Dir, für Dein Vertrauen uns gegenüber und die vielen schönen Momente, die Du uns geschenkt hast!
Wir sind stolz, dass Du uns geliebt und Dich hier wohlgefühlt hast! In unseren Herzen wirst Du immer bei uns sein!
Mach´s gut, kleine, tapfere und starke Lucy!!!
In ewiger Liebe
Deine ganze Rasselbande

 

 

chanty4a

Als Chanty im Januar 2011 zu uns in die Pflegestelle kam, stand sie total unter der Fuchtel ihrer Schwester Gracie, was uns dazu veranlasste, die beiden Mädels getrennt voneinander zu vermitteln.

Chanty zog im März 2011 nach Fürth zu einem netten Coon-Senior namens Gringo und zeigte dem alten Mann noch einmal, wie schön ein Katzenleben sein kann. Nach anfänglichem Gefauche akzeptierte man sich dann doch soweit, dass man gemeinsam auf dem Sofa liegen konnte.

Im August kam dann die niederschmetternde Diagnose: Lymphosarkom, alles voller Metastasen und der Bauchraum voll Wasser.

 

 

Steins-Max

Max war der Bruder von Jane und kam in demselben üblen Zustand in die Pflegestelle.

Er war von Anfang an sehr ruhig und in sich gekehrt und alles Päppeln half nichts. Seine Blutwerte waren katastrophal und so hatte auch er keine Chance auf ein gutes Leben und verliess diese Welt - gerade mal 5 Monate alt.

 

 

steins-jane

Jane stammte wie einige der Engelchen hier aus der großen Zuchtauflösung vom 05.08.2011.

Sie kam in sehr schlechtem Allgemeinzustand in die Pflegestelle und war mehr tot als lebendig. Für sie kam unsere Hilfe zu spät und wir mussten sie 2 Tage später aufgrund massiver Eiteransammlungen im Thorax erlösen. Eine OP hätte sie in dem Zustand nicht überlebt.

 

 

Urmel-5w

Urmel war eine kleine Kätzin, die im September
2007 als Estella, genannt "der Fleischwolf" aus einer Zuchtauflösung zu uns kam - als kleines, verfilztes, struppiges Bündel Angst.
Sie hatte furchtbare Zähne mit Fehlstellungen und ein massiv entzündetes Zahnfleisch, Augen und Ohren waren dreckig und verkrustet. Der TA-Check ergab ein Herzgeräusch, der Ultraschall eine Bilderbuch- HCM mit allem, was dazu gehört. Ausserdem hatte sie eine Wirbelsäulenverkrümmung.

Sie ging als letzte aus der Gruppe nach Düsseldorf zu ihrer "Oma", alle 6 Monate gings zum Kontrollschall und sie überlebte alle Prophezeiungen der Tierärzte.

Am 04.03.2011 ist sie im Alter von nur 5,5 Jahren ihrer schweren Herzkrankheit erlegen und hinterläßt eine furchtbar traurige Oma...
 

 

 

Elliw

Elli kam am 25.12.2009 zusammen mit ihrer Freundin Cookie zu uns. Beide hatten damals schon mehrere Vorbesitzer.
In der Pflegestelle ergänzten sich die beiden perfekt: Cookie war der Draufgänger und Elli die etwas Schüchterne im Hintergrund.
Als beide zusammen im Februar vermittelt werden konnten, deutete nichts auf irgendwelche Krankheiten hin, ihre Augenentzündung war schon lange auskuriert.

Am 07.05.2010 erhielten wir von der Besitzerin die traurige Nachricht:
Elli musste erlöst werden. Sie hatte große Schmerzen, Fieber, einen Bauchwassererguß und die Blutwerte waren katastrophal, was alles stark auf FIP hindeutet.

 

 

Fuz-MrJones

Mr. Jones kam am 12.06.2006 aus einer Massentierhaltung zusammen mit vielen anderen Katzen zu uns in die Pflegestelle. Aufgrund der lustigen Flusen in der Halskrause tauften wir ihn auf den Namen Fuzzy, was soviel wie “fusselig” heisst.

Am 29.04.2006 zog er dann zu Nicole, deren weißer Schäferhündin und 2 Katzen nach Ingolstadt. Dort ging es dem kleinen Mann das erste Mal in seinem kurzen Leben richtig gut und auch der Katzenschnupfen konnte restlos ausgeheilt werden. Er entwickelte sich zu einem liebevollen, sanftmütigen, verschmusten und unheimlich anhänglichen Katerchen.

Im Dezember 2009 begann das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Mr. Jones wurde krank, magerte ab, er wurde gepäppelt, es ging ihm wieder besser, aber plötzlich wurde alles noch schlimmer.

Am 03.05.2010 wurde er in Narkose untersucht und die niederschmetternde Diagnose war Krebs im Endstadium: Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse - alles voller Metastasen.

 

 

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Am 21.01.2010 kam Lucky mit seinem Bruder Dusty zu uns in die Pflegestelle. Er wurde abgegeben, da seine Familie wohl mit den beiden Katzen und dem kleinen Menschennachwuchs überfordert war. Lucky war von Anfang an ein recht ängstlicher, unsicherer Kater, der sehr wenig Vertrauen zum Menschen hatte. Erst ca. 14 Tage bevor er gegangen ist, hat er hier angefangen zu spielen und sich entspannt zu bewegen, wenn ich im Pflegezimmer war. Am Tag vor seinem Tod hat er hier noch das ganze Haus inspiziert und ist das erstemal zu uns ins Erdgeschoss gekommen, wir haben uns furchtbar gefreut, da wir dachten "jetzt taut er auf".
... und am nächsten morgen als ich zu ihnen ins Zimmer kam, lag er da ... unbeweglich ... tot. Dusty, sein Bruder, sein Freund, sein Kumpel, sein Halt ... saß neben ihm, hat ihn ganz sanft an der Seite in den Hals gezwickt und gemaunzt ... steh auf lieber Bruder, wir haben noch so viel vor, aber Lucky stand nicht mehr auf.
Ein letztes mal hat Dusty ihm über sein Gesichtle geputzt und musste dann Abschied nehmen.
Lucky, es tut uns unendlich leid, dass wir nicht mehr für dich tun konnten. Wir haben Dich so akzeptiert wie du warst und uns bemüht, dein Vertrauen in die Menschen aufzubauen, wir haben versucht, dir deine Ängste zu nehmen und dir Sicherheit zu geben, damit du dich bei uns wohl fühlst. Ich hoffe wir konnten Dir für die kurze Zeit in der Du bei uns warst ein liebevolles Zuhause geben.

 

 

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Choki stammte aus der Zuchtauflösung in Sachsen-Anhalt im Februar 2009 und war zusammen mit ihrer Mutter Panthera gut 9 Monate in der Pflegestelle, bis wir genau *den* richtigen Platz für die beiden Katzen gefunden hatten.

In der Zeit in der Pflegestelle hatte Choki immer wieder Probleme mit Niesen und Nasenausfluß. Es dauert sehr lange bis sie einigermassen stabil war und die Behandlung warf sie jedesmal wieder stark zurück, was ihr Vertrauen in den Menschen anging.

Ende November konnte sie zusammen mit ihrer Mutter ins neue Zuhause ziehen.

Im Februar 2010 starb sie an einem Lungenerguß.

 

 

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Paulchen kam zusammen mit seinem Bruder im September 2006 das erste Mal zu uns in Pflege, weil die Besitzerin mit deren Durchfall total überfordert war. Er hatte Zeit seines Lebens mit diesem schweren Durchfall zu kämpfen, den wir, seine Besitzer und auch verschiedene Tierärzte niemals wirklich in den Griff bekamen.
Mitte Oktober 2009 kam er wieder zu uns zurück und wir entschieden, noch einmal alles zu versuchen, um ihn wieder auf die Beine zu bringen. Anfangs sah es so aus, als ob die Therapie wirklich anschlagen würde, doch dann ging es mit seiner Gesundheit rapide bergab. Er wollte nichts mehr fressen, hat sich aufgegeben und ist in der Nacht zum  04.11.2009 für immer eingeschlafen.

 

 

 

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Ein Mädel... sie hatte bis heute noch nicht mal einen Namen... zeigte schon von vorne herein ein sehr schlechtes Bild. Ein absolut aufgeschwollenes Gesicht, katastrophale Zähne, Zahnfleischentzündung mit mega- mässigen Wucherungen, die teils schon über die Zähne gingen, Liegeschwielen an den Hinterläufen (muss man sich mal vorstellen, das bei einer Katze). Tja, alles nichts, was wir nicht schon gehabt hätten. Sie war die einzige, die sich anfassen und streicheln ließ.

Am 27.07.09 war die Kastration für alle und die Zahn-OP für sie angesetzt. Ich blieb dabei um die Narkose auszunutzen und sie alle mal richtig sauber zu machen, Krallen schneiden, Filzknoten auskämmen usw.
Sie kam als letztes dran. Der TA holte mich ins OP Zimmer - und da kam dann der große Schock.
Bei der Öffnung des Bauchraumes stellten sich zahlreiche Abnormitäten und Entartungen heraus. Die Schleimhäute waren gelb und es waren auch Flüssigkeiten im Bauchraum festzustellen. Nach Absprache mit dem TA... haben wir sie nicht mehr geweckt.
Heute, jetzt heißt sie Rosi. Es tut mir unendlich leid, dass ich mein Versprechen nicht einhalten konnte. Ich versprach ihr die ganze Woche, dass sie bald ohne Schmerzen ein wundervolles Leben leben dürfe. Ich versprach ihr einen riesengroßen Futternapf und dass sie künftig ohne Schmerzen fressen dürfe, was sie will. Ich versprach ihr ein neues Zuhause, in dem sie nur noch geliebt wird. Leider konnte ich diese Versprechen nicht einlösen.